Wie die Deutsche Plastiklobby funktioniert.

Wie die Deutsche Plastiklobby funktioniert.

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Die deutsche Kunststoffindustrie ist im europäischen Vergleich führend bezogen auf die Produktion, den Außenhandel sowie die Forschung und Entwicklung künstlicher Stoffe. Unternehmen aller Sektoren der Kunststoffindustrie erwirtschafteten Umsätze von knapp 85 Milliarden Euro im Jahr 2021. Die Konsumgüterindustrie hat einen Anteil von knapp unter 10%.  (Google nach Keyword „Umsatz Deutschland Plastik“, https://www.boeckler.de/fpdf/HBS-007691/p_fofoe_WP_186_2020.pdf). Die Branche teilt sich in Grundstoffchemie, Spezialchemie, Kunststoffverarbeitung und Verarbeitendes Gewerbe.

4,3 Millionen Tonnen Plastikverpackungen werden in Deutschland jedes Jahr produziert, so Zahlen der Industrievereinigung Kunststoffverpackung. Noch nicht einmal die Hälfte der Plastikpackungen wurde 2018 stofflich verwertet, ermittelte die Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung. Nun macht die EU Druck und erhebt eine „Plastiksteuer“ von 80 Cent je Kilo nicht recyceltem Verpackungsmüll aus Kunststoff. Die Abgabe zahlt im Moment Berlin an Brüssel. Sie könnte aber künftig auf die Hersteller umgelegt werden. (Handelsblatt https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/kunststoff-innovative-verpackungen-es-geht-auch-ohne-plastikmuell/27381886.html)

Wenigen Menschen ist diese enorme Wirtschaftskraft bewusst und die Industrie tut auch wenig für Transparenz. Oder kennen Sie den Marktführer für Plastikverpackungen? 

Es gibt viele Argumente gegen Plastik und viele Bestandteile von Plastik sind gesundheitsschädlich. Hier nur einige Studien neueren Erscheinungsjahrs zum Thema Plastik und Folgen für die Gesundheit und Umwelt

Titel 

URL

Erscheinungsjahr

Plastic Products Leach Chemicals That Induce In Vitro Toxicity under Realistic Use Conditions

https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acs.est.1c01103

August 17, 2021

The Global Plastic Toxicity Debt

https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acs.est.0c07781

February 17, 2021

Comparison of Genotoxicity and Cytotoxicity of Polyvinyl Chloride and Poly(methyl methacrylate) Nanoparticles on Normal Human Lung Cell Lines

https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acs.chemrestox.0c00391

April 16, 2021

Potential Health Impact of Environmentally Released Micro- and Nanoplastics in the Human Food Production Chain: Experiences from Nanotoxicology

https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acs.est.5b01090

July 1, 2015

Benchmarking the in Vitro Toxicity and Chemical Composition of Plastic Consumer Products

https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acs.est.9b02293

August 5, 2019

Lifetime Accumulation of Microplastic in Children and Adults

https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acs.est.0c07384

March 16, 2021

Human health concerns regarding microplastics in the aquatic environment - From marine to food systems

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0048969722008221

1 June 2022

Microplastics in Seafood and the Implications for Human Health

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6132564/

August 16, 2018

Impact of Microplastics and Nanoplastics on Human Health

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7920297/

Feb 16, 2021

Microplastics in food: scoping review on health effects, occurrence, and human exposure

https://foodsafetyandrisk.biomedcentral.com/articles/10.1186/s40550-022-00093-6

Published: 21 July 2022

Microplastics in the Environment: Intake through the Food Web, Human Exposure and Toxicological Effects

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8473407/

2021 Sep 16

Microplastics: an emerging threat to food security and human health

https://link.springer.com/article/10.1007/s13197-019-04138-1

19 October 2019

Environmental exposure to microplastics: An overview on possible human health effects

https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0048969719344468

1. Februar 2020

In einem interessanten Fernsehexperiment wurde eine Familie von Plastikprodukten im Haushalt befreit und der Anteil des gemessenen Plastiks im Blut auch von Kindern konnte um bis zu 80% reduziert werden. Wenn man mit Wissenschaftlern spricht sagen diese, dass Plastik nicht schädlich ist. Wie kann man diese Aussage auf Basis dieser Fakten noch aufrecht erhalten? https://plastikfreier-leben.de/plastikfrei-a-z/eigenversuch-einer-hamburger-familie/

Ein anderes spannendes Experiment von Galileo sieht man hier: https://www.youtube.com/watch?v=8LdmG-fKoYI

Es wird empfohlen, Mikrowellengeräten nur mit dafür freigegebenem Plastik zu nutzen: https://www.inverse.com/science/microplastics-in-our-food 

  • Plastik besteht aus Erdöl und verschiedenen Zusatzstoffen – je nach vorgesehener Verwendungsart. Um Plastik flexibel zu machen, verwendet man sog. Weichmacher. Diese müssen von den Herstellern nicht offen deklariert werden, obwohl sie z.T. schwere gesundheitliche Schäden verursachen und sogar die Fortpflanzungsfähigkeit von Menschen und Tieren ausschalten können. Dies kann jeder im Einzelnen nachrecherchieren. Vor allem ist die Entsorgung ein bis heute nicht gelöstes Problem. Die Verbrennung ist keine Lösung, weil dabei verschiedenen Gifte, d.h. auch Atemgifte (z.B.: Kohlenmonoxyd) freigesetzt werden und eine vorhergehende Trennung nach Produktionsinhalten praktisch nicht möglich ist.
  • So landet Plastik weltweit unsortiert im Müll, in der Landschaft, in Flüssen und im Meer. Es wird zerrieben, gefressen von Tieren wie von Fischen. Es gelangt in unseren Ernährungskreislauf und damit in die Körper von Menschen und Tieren. Die Folgen sind verheerend: Allergien, Kalkzähne bei Kindern, Krebs, Unfruchtbarkeit.
  • Die Politik kennt diese Probleme und hat Programme – auch in der EU – aufgestellt, um Abhilfe zu schaffen. Die Erfolge sind bisher bescheiden, der Abwehrkampf der Plastiklobby ist übermächtig. Wenn man Plastik erwärmt, treten besonders viele schädliche Substanzen auf Essen über Plastik in Verbindung mit bestimmtem Lebensmitteln. Bei der Verwendung von Plastikverpackungen und auch PET-Flaschen geht Mikroplastik über. Insbesondere Frischhaltefolie wurde lange aus PVC hergestellt, jetzt ist man auf weniger schädliches LDPE übergegangen (https://www.greenmatters.com/p/is-plastic-wrap-recyclable)

Dass die UN und die EU ein Programm gegen die Folgen der Plastikflut aufgesetzt haben, ist hinlänglich bekannt. Dass Plastik die Weltmeere vermüllt und 2050 mehr Plastik als Fisch im Meer schwimmen wird, ein Armutszeugnis für die Menschheit. https://www.unesco.de/kultur-und-natur/wasser-und-ozeane/ozeane/eine-studie-prognostiziert-dass-es-2050-mehr-plastik-als

Nach diesen ganzen Informationen könnte man doch meinen, dass die Wissenschaft in Deutschland genügend Daten gesammelt hat, um diese Plastikflut eindämmen zu wollen. Das Gegenteil ist leider der Fall. Hier eine kurze Geschichte:

2019 wollten wir mit beeskin einen kleinen Beitrag gegen die Plastikflut leisten. So glauben wir, eine ganze Menge guter Gründe dafür zu haben, dass wir zunächst einmal für die Plastikfolie eine umweltfreundliche Alternative anbieten wollen.

  • Bienenwachstücher sind abwaschbar und mindestens ein Jahr wiederverwendbar
  • Sie halten Lebensmittel länger frisch
  • Unsere Tücher sind mit GOTS-zertifizierter Baumwolle hergestellt
  • Wir testen unser Wachs regelmäßig auf Pestizide
  • Wir sind ISO-zertifiziert
  • Man kann Brot, Gemüse, Obst, Sandwiches, Schüsseln mit den Tüchern abdecken.

Wie haben wir als Bienenwachstuchhersteller die Plastiklobby kennen gelernt? Mit einer Anhörung im Strafverfahren vom LKA Berlin, von einem bürokratischen Monster angestachelt: Dem deutschen Staat. Hier beginnt nämlich das eigentliche Drama. Unser Staat unterstützt die Plastiklobby mit erstaunlichen Mitteln, wie wir selbst erleben durften. Unter anderem wird die Schädlichkeit von Kunststoffen bis auf höchste Ebenen der zuständigen Behörden geleugnet.

Strafrechtlichen Ermittlungen ausgesetzt zu sein, hatten wir uns bei Gründung der Firma nicht vorstellen können. Das LKA ist aber im Land Berlin zuständig für alle Vergehen, die Lebensmittel betreffen. Als Spezialgebiet sind diese „Strafsachen“ polizeilich genauso hoch aufgehängt wie Mord, Drogendelikt oder Sexualverbrechen. Auch das ist merkwürdig. Glücklicherweise gab es eine kompetente Oberamtsanwältin, die das Verfahren übernommen und bzgl. des Vorwurf von Straftaten bereits „mangels Tatverdachts“ eingestellt hat.

Lasst mich die Vorwürfe noch etwas detaillierter schildern:

Der hier grundlegende Art. 3 der EU-Verordnung 1935/2004 hat folgenden Inhalt:

Materialien oder Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln unmittelbar oder mittelbar in Berührung zu kommen, dürfen keine Bestandteile abgeben, die geeignet sind, die die menschliche Gesundheit zu gefährden oder eine unvertretbare Veränderung der Zusammensetzung von Lebensmitteln oder eine Beeinträchtigung ihrer organoleptischen Eigenschaften herbeizuführen. 

Sind deshalb Bienenwachstücher in Europa zu verbieten? Die Bienen sind die Grundlage unserer menschlichen und tierischen Lebenswelt, Bienenwachs ist selbst Lebensmittel und wird seit Menschengedenken auch als Konservierungsmittel für Lebensmittel eingesetzt. Was soll daran gesundheitsschädlich sein? Man muss die Beeinträchtigung der organoleptischen Eigenschaften (d.h. Geruch und Geschmack) bemühen, die - so lesen es unsere Lebensmittelaufseher – so auszulegen ist, dass der Übergang natürlicher Duftstoffe genügt, um sogar natürliche Lebensmittelverpackungen zu Gunsten der Plastikindustrie zu verbieten. Und zwar unabhängig von dem Erfordernis der mengenbedingten Gesundheitsgefährdung. Das steht nur leider so nicht im Gesetz.

Die Plastiklobby hat aber ihre Instrumentarien, z.B. die Gesellschaft für Sensorik und die Deutsche Industrienorm DIN, die beide im Sinne der Plastik und Papierindustrie die Auffassung vertreten, dass überhaupt kein Geruch auf ein Lebensmittel übertragen werden darf. Natürlich sind sie selbst keine Juristen und das sind persönliche Meinungen, weil im Gesetz angeblich keine Unterscheidung zwischen natürlichen und künstlichen Stoffen gemacht wird. Dabei hat die EU dazu extra eine spezielle Plastikverordnung (10/2011) erlassen, in der die Sonderbehandlung von Plastik festgeschrieben ist. Jahrelang wurde für den Verbraucher an Plastikverpackungen geschnüffelt, welche idealerweise nicht riechen sollten. D.h. dieser Industriezweig beherrscht in seinem Umkreis normgebende Institutionen, die eigentlich dem Schutz der Gesellschaft vor zu hohen Plastikexpositionen gewidmet sind und nun als Feigenblatt dem Selbstschutz der Schadensverursacher selbst dienen.  

Die Loslösung der Beeinträchtigung der organoleptischen Eigenschaften von dem Erfordernis der Gesundheitsgefährdung und der Erheblichkeit ist der Zaubertrick unserer Verfolger, denen wir eine Sympathie mit der Plastiklobby vorwerfen. Jahrelang wurden Entwicklungsprozesse in dieser Industrie an den Prüfnasen ausgerichtet, um die Plastik-Produkte für den Verbraucher noch unauffälliger zu machen. Und wie das so ist: Man hat sich gesucht und gefunden. Der Geruch von Erdöl wurde aus dem Plastik kunstvoll entfernt, den Bio-Verpackungen der Kampf angesagt. Und klar, auch die Papierindustrie hat ähnliche Interessen und arbeitet mit Naturprodukten. Aber natürliches Papier ist  in der Regel auch kein Problem, solange es keine Hochglanzmagazin-Kunststoffbeschichtung hat. Es ist für Lebensmittel geschmacks- und geruchsneutral. Für Papier und Pappe gilt zudem eine eigene DIN, während für Bienenwachstücher dieselben Prüfkriterien wie für Plastikverpackungen angewendet werden. 

 Die Entscheidung, die hohen Anforderungen an Sensorik und Migration eins zu eins auf Naturprodukte zu übertragen, wurde in diesen Gremien getroffen. Eine „Beeinträchtigung des Geruchs“ von Lebensmitteln ist demnach jede Art von Veränderung, sogar wenn etwas mit natürlichen Verpackungen fruchtiger oder süßer schmeckt. Mit einem Quasi-Verbot organoleptischer Veränderungen wird uns als Verbraucher die Möglichkeit genommen, uns freiwillig für Bienenwachstücher aus natürlichen Stoffen zu entscheiden. Die Gleichstellung von Bienenwachstüchern mit Plastikverpackungen ist hier vollkommen sinnwidrig. Man spielt sich auf, den Verbraucher vor Geruchsveränderungen zu schützen und legt ihm quasi eine staatliche Plastikverpackungspflicht auf, indem man ihm adäquate Alternativen nimmt.

Dazu kommt noch: Bienenwachstücher werden ausschließlich in Haushalten verwendet, d.h. vom Endverbraucher selbst wurde vor Verwendung des Tuchs eine aktive Einkaufsentscheidung gegen Plastik vorgenommen. Selbst bei einem geschenkten Produkt kann damit die Annahme getroffen werden, dass auch die Beschenkten über die genannten Studien über und Maßnahmen gegen Plastik informiert sein dürften und bewusst ein natürliches Plastikersatzprodukt verwenden. Der deutsche Verbraucher ist nämlich klüger als seine politischen Vertreter. 80% der Deutschen wollen die Nutzung von Plastikverpackungen reduzieren. https://www.leadersnet.de/news/60455,deutsche-verbraucher-wollen-weniger-plastik.html

Und hier kommen die Behörden ins Spiel. Lebensmittelüberwachung ist Ländersache in Deutschland. D.h. jedes Bundesland prüft im Handel angebotene Produkte. Wir haben in den letzten vier Jahren über 20 sog. Probennahmen in verschiedenen Orten/ Bundesländern gehabt. Dort werden in Laboren Lebensmittel mit unseren Produkten in Verbindung gebracht und dann bei verschiedenen Temperaturen (bis zu 40 Grad, weil mögliche Zimmertemperatur) mehrere Stunden in einem Glas gelassen, um anschließend berochen zu werden. An unseren beeskin – Tüchern, die überall identisch sind, schnüffelten bundesweit nach den allein aus 2022 vorliegenden 9 Untersuchungsberichten eines Instituts insgesamt 194 Zeugen, die als „Prüfnasen“ dann gelegentlich zu dem erstaunlichen Resultat gekommen sein müssen: „Riecht nach Bienenwachs“. 194 gut bezahlte Mitarbeiter wurden tätig! Wenn die Abweichungen zum Standardprodukt zu groß sind, fällt die Verpackung durch. Welcher Naseweis hat das angerichtet?

Das Bundesamt für Risikobewertung bestätigte, dass aus einer Risikoperspektive eine leicht abweichende Sensorik eines Bienenwachstuchs keine toxischen Folgen für das eingepackte Lebensmittel hat und deshalb von Ihnen selbst nicht untersucht wird. Das machen viele verschiedene Landeslabore anders, die ihren Laboranden genaue Richtlinien vorschreiben, wie eine Abweichung nun dokumentiert werden muss. Mit den Richtlinien von DGSens und DIN der Plastiklobby schnüffeln die staatlichen Prüfnasen an natürlichem Bienenwachs, um es dann als unpassend zu deklarieren. So unterstützt der Staat indirekt unsere Plastiklobby. Selbst das Grüne Landwirtschaftsministerium scheint das O.K. zu finden. Es wird gem. Aussage des grün geführten Ministeriums seit Jahren in Europa über das Thema Bienenwachstücher diskutiert. Offensichtlich bisher ohne Erfolg.

Uns wurde gesagt: Von vierzig untersuchten Bienenwachstüchern verschiedener Hersteller sind nicht alle auffällig und einige auch ohne Geruchsabweichung. (Fünf unserer über 20 Ziehungen führten zu Beschwerden, u.a. über die Sensorik) Bienenwachs, welches nicht riecht, gibt es nicht; es sei denn, es stammt aus Asien und ist mit Schwefelsäure gebleicht und mit künstlichen Paraffinen gestreckt. Auf künstliche Paraffine prüfen unsere staatlichen Labore übrigens nicht, gem. Aussage eines Laborprüfers weil Erdöl „ja auch ein Naturprodukt ist und unschädlich" und die Untersuchung sowieso zu teuer wäre. „Nachtigall, ick hör dir trapsen“ sagt der Berliner.

Beim Wachsbleichen gehen viele gesunde Wachsbestandteile verloren und deshalb unterlassen wir bei beeskin diesen Prozess. Von uns verwendete Wachse enthalten weniger als 1% künstliche Paraffine. Für uns das Wichtigste ist aber, dass 98% unserer Kunden unseren Produkten 5 von 5 (91%) und 4 von 5 (7%) Sternen geben. Wir lassen den Endverbraucher entscheiden. Und hier tritt auch der Unterschied deutscher und internationaler Bürokratie zu Tage: Mit unserem jugendlichen Leichtsinn dachten wir, dass natürliche Verpackungsmaterialien im Verhältnis zum Plastik einen Bonus in der Auslegung der Gesetze erhalten sollten. Schließlich wird Plastik verhindert und damit auch alle seine beschriebenen Nachteile. Internationale Behörden scheinen bei der Auslegung der EU-Verordnung den Kopf einzuschalten und unsere Argumente schon berücksichtigt zu haben. Aber in Deutschland ist die Regelungsunterwerfung so auf die Spitze getrieben worden, dass inzwischen die Natur dem Plastik weichen muss. Das darf der Verbraucher nicht für sich selbst entscheiden, dazu ist er einfach nicht mündig genug.

Man muss sich schon sehr wundern, in welche Probleme unsere Landes-Chemie-Labore ihre Nasen hineinstecken. Sie haben wohl sonst nichts zu tun. Man sollte diese Problematik einmal extrapolieren und auf ihr Sparpotential hochrechnen. Das BfR z.B. argumentierte uns gegenüber mit Bestimmungen der Plastikverordnung (!), für ein Plastikersatzprodukt. Zerstreute Professoren gehören in die „Feuerzangenbowle“, nicht jedoch in Bundesinstitute vorderen Ranges.

Wir sind jetzt bei den Gedanken, unsere Firma zu schließen. Wir wollten Gutes bewirken. Um unsere Entscheidung zu erleichtern, würden wir gerne eure Meinung wissen. Wie steht ihr zu Bienenwachstüchern?

- Ich nutze Bienenwachstücher

- Ich nutze Frischhaltefolie

- Weder noch/keine Angabe

https://www.linkedin.com/posts/christian-sauer-622a2b1_ich-bitte-euch-um-eine-teilnahme-an-dieser-activity-7059911948766715904-0rBL?utm_source=share&utm_medium=member_desktop 

2 commenti

Raymonde Sawal
Raymonde Sawal

Ich nutze Bienenwachstücher. Und ja, die Plastiklobby ist groß und einflussreich. Das wird sich auch nur sehr langsam ändern.

Kathrin Brunner
Kathrin Brunner

Bitte nicht aufhören! Finde Bienenwachstücher eine super Alternative zu Plastik, ich mag Plastikfolie Alufolie etc überhaupt nicht um Lebensmittel abzudecken und nutze sie nur im Ausnahmefall. Bienenwachstücher sind schön und eine tolle Lösung!

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